Damit Menschen am Rand unserer Gesellschaft in der Corona-Krise (über-)leben braucht es auch Pragmatismus und Phantasie. Denn schließlich ist für die Schwächsten in der Gesellschaft ohnehin jeder Tag ein Kampf und mit einem „Shutdown“ wird ihnen das bisschen Boden unter den Füssen weggezogen.

https://www.srf.ch/news/schweiz/kneipe-zu-die-sucht-bleibt-wie-randstaendige-in-der-corona-krise-ueber-leben

Der JES Bundesverband, der JES Landesverband NRW, die Deutsche Aidshilfe und Akzept e.V. haben hierzu ein Papier entwickelt welches wichtige Informationen für Drogengebraucher*innen zusammenfasst.

https://www.aidshilfe.de/sites/default/files/documents/corona_und_drogengebrauch.pdf

Auch hier hat der JES Bundes- und Landesverband ein Papier verfasst und damit die kassenärztlichen Vereinigungen adressiert. Im Zentrum ihrer Vorschläge der Risikominderung stehen Maßnahmen der Ausweitung der Take Home Vergabe und eine wohnortnahe Versorgung über Apotheken und Drogenhilfeeinrichtungen.

https://www.jes-bundesverband.de/2020/03/corona-und-substitution/

Diese haben die Deutsche Aidshilfe gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung herausgegeben

https://www.aidshilfe.de/si-tes/default/files/documents/handreichung_kurzfassung_subst_und_sars_2_covid_19_-16320-fi-nal-1.pdf

Drogenbeauftragte der Bundesregierung sagt Unterstützung zu und fordert Flexibilisierung der Vergabevor-schriften für Methadon Die DHS hat die Drogenbeauftragte darauf aufmerksam gemacht, dass durch die Corona-Krise Einrichtungen der Suchthilfe auch in kürzester Zeit in finanzielle Schieflage geraten können. In einem Antwortschreiben versichert sie, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um die Arbeit der Suchthilfe zu unterstützen und die Versorgung suchtkranker Menschen sicherzustellen. Sie hat Gesundheitsminister Jens Spahn sowie dessen Ressortkollegen aus den Ländern aufgefordert, die Vorschriften für die Abgabe von Methadon an Substitutionspatienten zu lockern.

https://www.drogenhilfe-hamm.de/downloads/corona/Corona_DHS.pdf

https://www.ad-hoc-news.de/politik/wegen-der-corona-krise-hat-die-drogenbeauftragte-der-bun-desregierung/59871305

forderte der FVS in seiner Pressemitteilung, da die Corona-Krise kann für Einrichtungen das Aus bedeuten kann, wenn Rehabilitationsleistungen nicht angetreten werden können, Einrichtungen geschlossen würden oder Leistungen nicht weitergezahlt würden. Mittlerweile gab es hierzu auch bereits verschiedene Reaktionen der Leistungs-Träger die die Leistungserbringer über Lösungen und veränderte Verfahrensweisen in Rundschreiben informiert.

https://www.sucht.de/files/pdf/presse/Stellungnahme%20FVS%20zur%20Corona%20Pande-mie.pdf

Der Direktor der europäischen Drogenbeobachtungsstelle Alexis Goosdeel fragt nach Herausforderungen für Menschen die Drogen gebrauchen und für die Praktiker, die mit ihnen arbeiten. Welche Initiativen und Reaktionen haben die Fachleute aus den Arbeitsfeldern der Suchthilfe gefunden? Fragen und Erkenntnisse direkt an: COVID-19_PWUD@emcdda.europa.eu