BERUFLICHE (WIEDER-)EINGLIEDERUNG IN KOOPERATION VON ARGE UND KADESCH gGMBH



 

Aufgrund der besonderen Problematik unserer Klientel ist entsprechend §§ 16 und 16 a–e, g SGB II eine Kooperation von ARGE und Kadesch gGmbH zur Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit angezeigt, wenn die Suchtproblematik (noch) als Erwerbshindernis gesehen werden muss.

Eine frühzeitige Problemerkennung und fachgerechte Unterstützung sind notwendig, um eine langfristige Veränderung von Lebensstilen zu erreichen um das Vermittlungshemmnis „Sucht“ zu beseitigen. 

Unter Einbeziehung entsprechender Angebote (bspw. Ambulant Betreutes Wohnen) zur Betreuung der Klientel kann die Erwerbstätigkeit i.S. des SGB II erhalten, verbessert oder wiederhergestellt werden.

Die Leistungen der Kadesch gGmbH orientieren sich an den Ressourcen der Klientel und sind klar zielorientiert. Insbesondere gehören hierzu die Maßnahmen zur sozialen und beruflichen (Re-) Integration und Maßnahmen zur Förderung der persönlichen Entwicklung (bspw. Ressourcenaktivierung, Anti-Aggressions-Training, präventive Maßnahmen zur „Festigung“ der Abstinenz, Rückfallpräventionstraining).

Die vorrangige Zielsetzung ist die (Wieder-) Heranführung der Klientel an den allgemeinen Arbeitsmarkt. Alle Maßnahmen dienen insbesondere dazu, die „soziale Integration zu fördern“ und „die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.“ Die auf die individuellen Voraussetzungen der Klientel abgestimmten Maßnahmen, die i.d.R. in Kooperation mit ortsansässigen Betrieben durchgeführt werden, fördern diese in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung und erhöhen die Eingliederungschancen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Maßnahmen zur sozialen und beruflichen (Re-) Integration: Für einen Zeitraum von 9–12 Monaten führen wir in Kooperation mit der ARGE Maßnahmen zur sozialen und beruflichen (Re-) Integration im Umfang von 19 bis 30,0 Stunden/Woche durchgeführt. 

Die Inhalte sind wie folgt zu definieren:

  • Entwicklung/Stabilisierung/Erreichung der Abstinenz.
  • (weitgehende) Behebung von physischen und psychischen Störungen, d.h. Unterstützung bei der schrittweisen, praktischen Erprobung der Belastbarkeit unter „Alltags- und Arbeitsbedingungen“ (= Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft) beim Umgang mit kritischen Situationen und bei der Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien.
  • Förderung der Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit, der Verselbständigung und Loslösung, des Sinn- und Wertbezuges.