GANZTÄGIG AMBULANTE MEDIZINISCHE REHABILITATION



 

Bei der ganztägig ambulanten medizinischen Rehabilitation handelt es sich um eine Entwöhnungsbehandlung für abhängigkeitskranke Menschen (von legalen/illegalen Suchtmitteln); die Regeltherapiedauer beträgt 17 Wochen. 

Durch ein ressourcen- und/oder konfliktorientiertes Vorgehen werden die Patienten aufgefordert, einige ihrer zentralen Lebens-probleme zu bearbeiten. 

Der Fokus der Behandlung liegt in der Stabilisierung der Patienten in der Konfrontation mit dem Alltag hinsichtlich der beruflichen und sozialen (Re-) Integration und der Sicherung der Abstinenz.

Ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation setzt ein relativ intaktes soziales Umfeld voraus und gewährleistet insbesondere Alltagsnähe (enger Bezug zum Lebensumfeld der Patienten) und bezieht so die Alltagserfahrungen des Patienten unmittelbar in die Therapie mit ein. 

 

Durch den wohnortnahen Zugang werden die Patienten oft früher (bezogen auf den Erkrankungsverlauf) erreicht und suchtbedingte Folgeschäden im somatischen, psychischen und sozialen Bereich vermindert.

Im Setting einer Behandlungsdichte, der Vernetzung im sozialen Feld und der Nutzung der Ressourcen des Patienten werden die Drogenszene, die reale Konfrontation mit alten Verhaltensmustern und das eigene Rückfallverhalten thematisiert und bearbeitet.

Hinweis: Die ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation ist gem. § 35 BtMG anerkannt.